wenn du im Tristan die Seele der Öde in ihrer furchtbar schönen Trauer, im Siegfried die Wonne der Öde geschildert hast, so sah ich sie jetzt in ihrer nichtssagenden Hässlichkeit, als mein Blick über die Stoppelfelder schweifte, in awe, sie haben sie Hosen gestrichen voll, gut, sie gehen alle, wie wenn sie die Hosen gestrichen voll hätten, wie wenn es überschwappen könnte, überlaufen, alle seine Sinnen, man wirft ihnen Schwäche vor, in awe gar gemait,

man wirft ihnen Schwäche vor, weil sie nicht so schwach sind, wie man sie gerne hätte, sich erhellen, im Krieg legt der Russe seiner Seele gleichsam ein weisses Hemd an. Sein Leben kann sündig sein, aber sein Sterben ist heilig, Auferstehung (Tolstoi), das er das alles aushielt, dass es ihm sogar gefiel, dieses Leben, dass er immer für alles zu haben war, was ihm vorgesetzt wurde, Fallen in minderer Zahl und retten das hintere Fussvolk, man hätte sie gerne noch viel schwächer, ich pin ein ros, man hätte sie gerne so total schwach, wie man selber ist, so birnenweich, und beruhigen,

über Schmutz gewordenen Schnee und über den grauen Himmel, welcher wie ein hartnäckiges brutales Verneinen aller Hoffnungen aussah, oder wie ein fest ausgespanntes grobes und undurchsichtiges Tuch, über alle Freuden, in diese todten stummen, nasskalten Welt, nur ein Feuerherd, Dein Herz, nur ein Leuchten, Dein Geist, Perceforest, unsere Zeit ist reich an euphemistischen Redewendungen, wemers mues mache, Sorry, ach, wir können getrost davon ausgehen, dass unser Verhalten von Antrieben gesteuert wird, die so fest ver­ankert sind, dass sie wie Automatismen wirken,

wol tûsenstunt, phrasendreschende Politiker in Interviews zu erleben, ist schon nervtötend aber in Textform ist es noch hundertmal unerträglicher und reine Zeit- und Energieverschwendung, ros, wir werden vielleicht in Kürze mehr darüber er­fahren, wenn die Wissenschafter dieses seltsame Tier entschlüsselt haben, diese Entschlüsselung steht bevor, und wir wissen schon heute, wie sie in den Grundzügen aussieht, der Mensch wird als Irrläufer erscheinen, als Opfer von Zwängen, Pressungen, Schiebungen, Zuckungen, Zufällen einer wilden Natur,

ros, zugrunde liegt dem die Perspektive einer Gesellschaft, die Angst hat vor dem Eingeständnis unerfreulicher Wahrheiten, weil sie glaubt, diese seien niemandem zumutbar, My skin is tan, warum ist das so, vielleicht ist seine Einbildungskraft zu gross, seine Phantasien, vielleicht hat er aber doch irgendwo einen grossen verborgenen Ehrgeiz, er wünscht, dass man auf ihn hören würde, er wünscht, mit der Welt abzurechnen, mit dieser heilen Welt, in der er sich bewegt,